So steigen Sie erfolgreich auf digitale Events um: 9 Lektionen von globalen Brands

30. April 2020
erfolgreich auf digitale Events umsteigen


Das ist der zweite Teil der dreiteiligen Serie. In diesem Teil beantworten wir die Frage: Wie gewinnen Sie beim digitalen Umstieg?

Im ersten Teil haben wir bereits die Frage beantwortet, ob Sie auf digitale Events umsteigen sollen (Ja! Aber richtig). Und in Teil 3 zeigen wir, wie unsere Kunden den Umstieg auf digitale Events gemeistert haben.

Weshalb sprechen wir darüber?

COVID-19 zwingt Brands dazu, ihre Event- und Engagement-Strategien zu überdenken. Tatsächlich aber, hat die Qualität der Events bereits zuvor merklich abgenommen – ganz im Gegensatz zur Quantität. Die Frage, die sich Brands stellen müssen, lautet: Gebe ich weiterhin Geld für Veranstaltungen aus, wenn ich sehe, dass Teilnahmen und Engagement abnehmen?

Die Herausforderung für Marken ist immer noch dieselbe und wird auch nach dieser Krise dieselbe bleiben: wie schaffe ich gehaltvolle Veranstaltungen?


Die Erfahrungsökonomie in 3 Punkten:

#1 Die Art und Weise, wie und wo Menschen ihre Zeit verbringen, verändert sich.

#2 Die Menschen sind zunehmend bereit, für Erlebnisse zu bezahlen anstelle von Services und Waren.

#3 Um erfolgreich zu sein, müssen Brands beeindruckende Erlebnisse bieten, für die das Publikum gerne bezahlt.


Was wir gemacht haben:

In Teil 1 wollten wir herausfinden, ob es sich lohnt, auf digital umzustellen. Wir stellten fest, dass die Marken, die gewechselt haben, einen gewissen Nutzen sahen im Gegensatz zu denjenigen, die ihre Veranstaltungen storniert oder verschoben haben und nun negative Auswirkungen zu beklagen haben. Dazu haben wir die Twitter-Follower einiger grosser Unternehmen untersucht und sie mit den Zahlen von 2019 verglichen.

Social Media und digitale Events

Darauf aufbauend untersuchen wir in diesem Teil nun die 11 Marken, die den Umstieg gewagt haben und versuchen zu verstehen, weshalb es auch hier «Gewinner» und «Verlierer» gibt.

Zu diesem Zweck haben wir alle auf digital umgestellten Events registriert und uns die Tagesordnungen, Zeitpläne, Verfügbarkeit von Inhalten und Sitzungsdauer der jeweiligen Veranstaltungen genauer angesehen.

Diese Unternehmen haben wir untersucht:

Adobe – umgestellt

ADP – verschoben

Atlassian – umgestellt

Cisco – umgestellt

DocuSign – umgestellt

Domo – umgestellt

Esri – umgestellt

Facebook – abgesagt

Gartner – verschoben

Google – abgesagt

Kaspersky – verschoben

Microsoft – umgestellt

Oracle – verschoben

Qualtrics – verschoben

Salesforce – umgestellt

SAP – abgesagt

SAP Concur – umgestellt

SXSW – abgesagt

VMWare – umgestellt

Zendesk – umgestellt


Was haben wir herausgefunden? Live Events 2019 vs digitale Events 2020.

  • 64% der Brands, die umgeschwenkt sind, reduzierten ihre Agenda auf nur einen Live-Tag (was alleine noch nichts über «Win/Lose» aussagt).
Agenda Digitale Events
  • Die beiden Top-Marken, die umstellten, hatten zuvor bereits digitale Events veranstaltet.
  • Die Gewinner verzeichneten für 2020 einen durchschnittlichen Anstieg der Netto-Follower um 205% gegenüber 2019.
  • Die Verlierer verzeichneten im Jahr 2020 einen durchschnittlichen Rückgang der Netto-Follower um -140% gegenüber 2019.

Was haben die Gewinner getan:

  • Erweitern Sie Ihre Agenda über einen längeren Zeitraum – einige Unternehmen haben ihre Programm-Punkte auf Wochen oder gar Monate verteilt. Das ermöglichte ihnen effiziente Kurz-Sessions zu veranstalten und die Aufmerksamkeit der Leute zu erhalten.
  • Live- und On-Demand-Erlebnisse erstellen – Alle erfolgreichen Brands lieferten eine Mischung aus Live- und On-Demand-Inhalten als Teil eines digitalen Markenerlebnisses.
  • Reduzieren Sie Ihren Inhalt auf das Wichtigste – einige haben beschlossen, den Inhalt von hunderten von Sessions auf dutzende von Sessions zu reduzieren. Dabei haben sie die Länge der Events beibehalten, diese wurden dadurch aber umso zugänglicher.
  • Halten Sie die Sitzungslängen kurz – Die besten Marken haben beschlossen, die Sitzungslängen unter 10 Minuten zu halten, wobei lediglich die Keynote länger dauerte.

Was die Verlierer getan haben:

  • Den Ablauf der persönlichen Anmeldung für den physischen Event beibehalten – viele On-Demand-Inhalte können nach dem Umstieg nicht mehr angeboten werden. Das muss bereits bei der Registrierung klar ersichtlich sein.
  • Die ursprüngliche Sitzungsdauer beibehalten – etwas, was wir bei all den Brands festgestellt haben, die am schlechtesten abgeschnitten haben. Teilweise dauerten die Sessions weiterhin 45, 60 oder gar 90 Minuten. Mit dem Resultat, dass das Publikum drastisch abnahm (bis zu 66%).
  • Beschränkung der Teilnehmerzahl – Ist es wirklich sinnvoll, die Teilnehmerzahl eines virtuellen Events zu begrenzen? Es gibt andere Möglichkeiten, ein Gefühl der Exklusivität zu schaffen. Indem man zum Beispiel in einem ersten Schritt darauf achtet, wen man überhaupt einlädt.
  • Erschwerter Zugriff auf On-Demand-Inahlte – Kein Zweifel: On-Demand-Inhalte sind grossartig. Alle an einem Ort darzustellen, ohne Möglichkeit zu filtern oder zu sortieren nicht, sondern schadet der User Experience.
  • Teile des Erlebnisses ausserhalb des Brands – Noch einmal: On-Demand-Inhalten sind toll, wenn sie aber ausserhalb der eigenen Marke angeboten werden, verlieren sie stark an Impact.

Wie gewinnt man beim digitalen Umstieg?

Anstatt das Problem des Teilnehmerrückgangs und des schwindenden Engagements bei physischen Events in die virtuelle Welt mitzunehmen, übernehmen die Gewinner eine digitale Erlebnis-Mentalität. Umständliche Registrierungsprozesse, die im schlimmsten Fall noch ins Leere führen, gleich lange Sitzungsdauern und ein übermässiges Inhaltvolumen schrecken potenzielle Teilnehmer ab.

Was die Gewinner getan haben, um Umstieg erfolgreich zu gestalten, war, ein kuratiertes digitales Erlebnis mit qualitativ hochwertigen Inhalten anzubieten – mit der Flexibilität, diese Inhalte so zu konsumieren, wie der Nutzer es wünscht.

Keine Angst, es ist genügen Zeit da, aufzuholen.


Die Technologie ist da, ansprechende und wertvolle Inhalte live oder on-demand sowie offline als auch online anzubieten. Sie haben alle Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass die Leute immer wieder zurückkehren, und die Zeit, die Ihr Publikum mit Ihrer Marke verbringt, verlängern.

Was Sie brauchen, ist eine digitale Eventplattform. Eine, mit der Sie Live- und On-Demand-Inhalte an einem einzigen Ort bereitstellen können, die Ihre Anmeldung und Kommunikation vereinfacht und Ihnen Tools zur Förderung von Teilnahme und Engagement bereitstellt. Mit anderen Worten, Sie benötigen eine Plattform, um eine engagierte Community aufzubauen. Bereit? Starten Sie jetzt gleich mit einer kostenlosen Testversion von SpotMe.

FAQ:

Warum haben Sie Net Follower und keine tatsächlichen Follower verwendet?
Wir haben Net Follower verwendet, um die Tendenz von Marken mit einer größeren absoluten Fangemeinde zu verringern (so gleichen Net Follower das Spielfeld aus). Wir haben uns für Twitter entschieden, weil dies externe Ereignisse und Zielgruppen waren und wir die Auswirkungen auf das Geschäft verfolgen möchten. Daher ist Twitter die Social-Media-Plattform, die der traditionellen PR-Berichterstattung und damit der Markenbekanntheit am ähnlichsten ist.

Warum haben Sie keine Markeneinnahmen anstelle von Social-Media-Followern verwendet?
Wir hätten aus mehreren Gründen keine Einnahmen anstelle von Social-Media-Followern verwenden können, 1) weil nicht alle Marken öffentlich waren; 2) Für März und April 2020 wären ohnehin keine Einnahmen verfügbar gewesen und 3) weil es sehr unwahrscheinlich ist, dass auf Events aufgeschlüsselte Einnahmen in öffentlichen Aufzeichnungen zu finden sind.